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GeForce2 Ultra (1/17)
" v e r g o l d e t
e H ö c h s t l e i s t u n g "
Das Revival
des Ultra
[Von Raphael Auf der Maur,
September 2000]
GeForce zum Vierten! Einmal mehr bringt
OEM-Darling NVidia ein weiteres Derivat mit GeForce-Technik auf
den Markt. Nachdem der GeForce2 MX die Zone des Massenmarkts
unsicher macht, soll der GeForce2 Ultra das teure High-End-Segment
leerfegen. Wir haben eines der raren Referenzboards durch unser
Testlab geschickt und in Bezug auf den Hochleistungsanspruch
vermessen.

Sie erinnern sich? Im
Frühling des Jahres 1999 lancierte NVidia den Riva TNT2 - Chip
als Antwort auf 3dfx' Voodoo 3-Serie. Wie den Voodoo 3 gab es auch
den Riva TNT2 - Baustein in verschiedenen Versionen. Die Basisvariante tickte
mit 125 MHz und wartete dank "TwiN Texel"-Pipeline mit
einer Füllrate von 250 Millionen Pixel bzw. Texel pro Sekunde
auf. Doch diese Power reichte noch nicht aus, um das Level der
Voodoo 3 3000 und Voodoo 3 3500TV - Boards zu übertrumpfen. Die
"Ultra"-Version sollte es aber richten. 150 MHz Chiptakt
(300 Millionen Pixel/s) und 32 MB schneller 183 MHz SDR SDRAM -
Speicher sorgten für wahre Freudenstürme bei den Fans. Erstmals
war auch das seit dem RivaTNT beworbene "TrueColor"-Feature
in manchen Fällen schnell genug für ein flüssiges 3D-Erlebnis.
Weniger erfreulich war der hohe Stromverbrauch der "Ultras",
welche wie die schnelleren Voodoo 3 - Karten zu zahlreichen
Ausfällen auf qualitativ weniger hochwertigen Mainboards
führten.
Nun, 3 Halbjahreszyklen
später, soll dasselbe Konzept einmal mehr zum Erfolg führen.
NVidia bläst mit dem "GeForce 2 Ultra" zum Kampf,
der quasi als Retter in der Not den Hochleistungs-Anspruch
verteidigen soll. Wie damals unterschiedet sich der Chip nur
durch eine höhere Taktfrequenz von der aktuellen Oberklasse, dem GeForce2
GTS.
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